An der Atroper Straße in Rheinhausen, haben die „Baustellenexperten“ mal wieder ganze Arbeitet geleistet. Auf dem Verkehrsportal der Stadt steht:
„Keine Beeinträchtigung des Fußverkehrs“
Wobei die Stadt ja an derer Stelle behauptet Fußverkehr wäre kein Verkehr und dürfte deswegen behindert werden. Jedenfalls im Fall der Baustelle wurde mitten auf dem Gehweg ein Schild gestellt. Links und Rechts bleiben gerade einmal knapp 40 cm. Die gepflasterte Fläche daneben gehört nicht zum Gehweg, sondern ist der Parkplatz eines Supermarkts, den man eigentlich hätte enteignen müssen für einen ausreichend breiten Gehweg, aber Parkplätze sind der Stadt ja heilig. Ebenso Einfahrten, denn man stellt offensichtlich lieber Schilder mitten auf dem Gehweg. Aus welchen Gründen auch immer.
Vielleicht sollten die zuständigen Behörden bei der Stadt endlich mal ihre Arbeit machen, nachdem die Beschäftigten dort qualifiziert wurde, denn offensichtlich kennt man weder die Verkehrsregeln noch will man für deren Einhaltung sorgen, stattdessen immer wieder Verstöße beim Aufstellen von Schildern in Baustellen und totale Verwirrung, obwohl dies nicht zulässig ist. Bei Beschwerden gibt es nur Ausreden, dass man zu viel zu tun hätte, was aber auch daran liegt, dass man wohl weder das Handwerk beherrscht noch für Durchsetzung sorgt. Scheinbar ist zudem das Ausstellen von KFZ-Kennzeichen und Führerscheinen wichtiger, als die Umsetzung der Verkehrsregeln.
In der lokalen Politik sucht man auch vergeblich nach Stimmen, die sich deutlich für eine Einhaltung der Verkehrsregeln durch die Stadt einsetzen. Teilweise werden ja sogar weitere Verstöße beantragt. Die rechtswidrige Erlaubnis zum Falschparken von 2002 wurde ja trotz Urteil aus Bremen auch noch immer nicht aufgehoben.
Welchen Grund gibt es da sich an die Verkehrsregeln zu halten, wenn die Verwaltungsakte grob fehlerhaft oder sogar rechtswidrig sind? Man muss in Duisburg ja quasi davon ausgehen, dass die Verkehrsschilder ohne Sachverstand und Prüfung aufgestellt wurden.
