#Bahnsinn: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das EBA, wegen der S6 – #Düsseldorf #Essen

Derzeit ist die Strecke zwischen Duisburg und Düsseldorf massiv eingeschränkt, weil eine Baustelle von 9 Nahverkehrsverbindungen 7 gestrichen hat. Es kommt zu Verspätungen und massiv überfüllten Bahnen, auch weil der Fernverkehr nicht freigegeben wurde. Damit sollte sich das EBA beschäftigen und nicht mit Reparaturen an der S6, die laut Zeitung noch mindestens 2 Jahr dauern sollen. Primär, weil das EBA der Meinung ist, dass es ein Genehmigungsverfahren bräuchte und ein Großteil der Zeit für das Verfahren draufgeht.

Statt hier also die Verkehrswende zu beschleunigen bremst das EBA diese mit unnötiger Bürokratie aus. Wo ist da eigentlich das BMDV und reduziert die Bürokratie?

Es ist für die Öffentlichkeit nicht vermittelbar, dass in den Sommerferien erneut die Strecke Duisburg Essen gestrichen wird und für die Pendelnden auch die S6 nicht zur Verfügung steht.

Aus meiner Sicht wird hier der Ermessensspielraum falsch ausgelegt, da eine Reparatur definitiv kein Neubau ist. Es werden lediglich Stabilisierungsmaßnahmen durchführt.

Während die Salamitaktik von großen Industrieunternehmen ständig durchgewinkt wird, macht man hier ein möglichst umständliches Verfahren draus. Und man darf nicht vergessen, dass der Zustand jetzt schon etliche Monate andauert.

Es geht hier um eine Stützmauer von 100 m Länge, weshalb besteht das EBA hier also auf einem Genehmigungsverfahren, um so die Menschen, die sich für den Nahverkehr entscheiden noch mehr mit schrecklichen SEV zu belasten.

Davon abgesehen gibt es an vielen Stellen auch den vorzeitigen Baubeginn, sodass bei absehbar positiver Genehmigung bereits mit dem Bau begonnen werden kann. Auch das scheint nicht in Betracht gezogen zu werden.

Da bleibt mir nur aus den genannten Gründen eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen. Und allen, den der SEV auf die Nerven geht sei das Gleiche geraten.

Marode Bahn – Symbolbild
Marode Bahn - Symbolbild

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