Im Chempark Uerdingen wurde durch die Bayer MaterialScience AG eine wesentliche Änderung des Reindesmodur-Betriebes. Auffällig fand ich die Steigerung der zulässigen Lagermenge für Monochlorbenzol von 20 Tonnen auf 50 Tonnen.
Dies ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, warum eine derartige Steigerung notwendig ist, ohne das gleichzeitig die Kapazität verändert wird.
Im Falle eines Brandes stünde so u.U. deutlich mehr Brandlast zur Verfügung und trotzdem schließt die Bezirksregierung mit:
„…stelle ich daher fest, dass für das beantragte Vorhaben keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht.
Quelle: Amtsblatt 49