Klartext zu „Flucht vor den hohen Energiekosten“

Klartext zu „Flucht vor den hohen Energiekosten

Die Unternehmen begründen die Investition vielleicht mit hohen Energiekosten, allerdings würde dies auf ein überaus kurzsichtiges Management hindeuten. Die Energiekosten sind jetzt für ein paar Jahr günstig in den USA, dann werden sie allerdings sprunghaft steigen, denn Frackinggas steht nur begrenzt zur Verfügung.

Wer diesen Standort für langfristig kalkulierbar hält erscheint mir sehr insolvenzoptimistisch zu sein. Oder ist wenige Jahre das neue langfristig? Vielleicht für Manager wie Wolfgang Eder aber bestimmt nicht für Mitarbeiter.

Auf lange Sicht macht die Energiewende die Energie in Deutschland sogar günstiger, weil kaum noch abhängig von Rohstoffimporten, die auf dem Weltmarkt immer teurer werden. Die Preissteigerung ist derzeit wegen dem US-Frackinggas marginal.

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