Hochzeitsbilder und Abzocke

Neulich sah ich eine Anzeige in der Zeitung, wo ein Fotostudio Fotografen auf Honorar bzw. 400-Euro-Basis sucht. Bei der Such nach besagtem Fotostudio bin ich auf folgenden Beitrag gestoßen. Ist schon dreist für wenig Geld die Bilder teuer zu verscherbeln.
Allerdings geht es noch dreister. Vor der Hochzeit lungerte eine Fotografin eines anderen Fotostudos im Standesamt rum. Diese sprach das Brautpaar an, welches spontan die Möglichkeit wahrnahm. Das Böse erwachen kam eine knappe Woche später in Form einer Email von dem sogenannten Fotostudio. Im Anhang war eine Vorschau der mittelprächtigen Bilder. Die Email enthielt auch einen Vertragstext in dem unter anderem stand, dass per Vorauskasse eine hohe Summe zu zahlen wäre für die Bilder. Pikant war der Teil, dass bei verspäteter Zahlung eine Vertragsstrafe in Höhen von 200 Euro fällig würde, wobei innerhalb von einer Woche nach Bestellung zu zahlen wäre.
Klingt für mich überaus unseriös, wenn eine Fotostudio eine Vertragsstrafe, bei einer derartig kurzen Zahlungsfrist verlangt. Vor allen Dingen aus welchem Grund, wenn Lieferung erst nach Bezahlung losgeschickt wird. Da wäre es doch ein leichtes die Bilder solange auf der Festplatte zu speichern und einfach im Vertrag zu erwähnen, dass die Bilder nach 6 Wochen oder so gelöscht werden.

Die Verbraucherzentrale stimmte jedenfalls der Unseriösität zu und das Standesamt wurde auch informiert. Den Namen des Duisburger Fotoateliers erwähne ich nicht kann aber jedem nur raten nicht auf Angebote von Fotografen in Standesämtern einzugehen.
Entweder buchen die Heiratenden einen richtigen Fotografen, der zwar mehr kostet aber auch mehr liefert oder wenn es nicht viel kosten darf fotografieren die Verwandten und Bekannten.

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