#Duisburg: Kann die Verwaltung keine Schilder lesen? – #Rheinhausen #Fahrrad

Wenn man derzeit von der Duisburg Straße in die Eduardstraße will, stellt man fest, dass es sich um eine Sackgasse für Fahrzeuge handelt, dennoch hat die Stadt Duisburg hier den Gehweg zu einem Weg für Radverkehr gemacht, obwohl der Gehweg kaum breit genug ist eine Person zu Fuß, steht am Anfang der Straße ein Schild für eine Sackgasse, die sowohl Fußverkehr, wie auch Radverkehr durchlässt.

Macht man sich bei der Stadt eigentlich auch mal Gedanken, wie Radverkehr auf den engen Gehwegen fahren soll? Oder hat man nur stumpf abgestempelt und gar nicht die Abwägung durchlaufen, die für das Aufstellen eines Verkehrszeichens notwendig ist? Denn schließlich handelt es sich hier um einen verbindlichen Verwaltungsakt, der nicht einfach leichtfertig getroffen werden darf.

Im Verkehrsportal der Stadt Duisburg ist diese Baustelle nicht einmal eingezeichnet.

Radfahrenden wird ständig vorgeworfen sich nicht an Verkehrsregeln zu halten und auf Gehwegen zu fahren. Könnte das nicht viel mehr an der gigantischen Inkompetenz der Stadt Duisburg liegen Verkehrszeichen korrekt zu verwenden? Radfahrende werden dadurch so verwirrt, dass sie entweder nicht mehr wissen, was richtig und falsch ist oder es denen egal ist.

Es wird Zeit endlich überall im Stadtgebiet korrekt zu beschildern und dies vorher auch korrekt zu begründen und abzuwägen.

Sackgassenschild mit Freigabe für Rad und Fußverkehr an einer Straße in der offensichtlich gebaut wird.

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