Die Stadt Krefeld ist auch eine Autoschwurbelstadt, wie Duisburg. Das merkt man nicht nur beim Ranking im Fahrradklimatest, sondern auch im Alltag.
Die Stadt Krefeld macht es möglichst umständlich mit denen in Kontakt zu treten. So bekommt man keine Antwort von der Stadt selber per Mail, sondern über eine seltsame nicht nachvollziehbare Adresse die Maak-et lautet. Wohl Lokalslang für ‚mach es‘. Wenn das nur zutreffen würde.
Gemeldet hatte ich in dem Fall Schilder auf einem Gehweg, die Menschen mit eingeschränkter Mobilität rechtswidrig behindern.
Als Antwort bekam von einer no-reply-Adresse, damit man auch ja nicht antworten kann, nachfolgendes:
„Der Fall wurde vor Ort geprüft. Die Beschilderung gehört zu einer Baustelle, welche von der Firma XYZ aus Viersen abgesperrt wurde.
Daher konnten wir die Schilder nicht umstellen oder entfernen.“
Die Stadt Krefeld behauptet also, dass man nichts machen könne, weil die Schilder von einer Firma aufgestellt worden wären? Mit keinem Wort wird erwähnt, dass Baustellenschilder auf Gehwegen von der Stadt genehmigt werden müssen. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass dem Ordnungsamt bei rechtswidriger Aufstellung natürlich Rechte auf Beseitigung zustehen. Auch wird nicht erwähnt, dass ein Schild einen Rechtsakt darstellt, den die zuständige Kommune natürlich jederzeit aufheben kann.
Nein man schwurbelt einfach Unsinn, statt das Problem zu beheben. Dass man dadurch in der Mobilität eingeschränkte Menschen massiv behindert ist offensichtlich der Autoschwurbelstadt Krefeld völlig egal.
