Lesendenbriefe in der #NRZ XIII – #Klimaschutz #Corona #Autokorrektur

Und wieder einige Lesendenbriefe, die ich so nicht unkommentiert stehen lassen werde. Deshalb kommentiere ich sie hier im Blog.

Ein Uwe Skoczypik aus Essen wirft Klimaaktivisten vor Chaoten zu sein, die, wenn sie Macht hätten, Ländern zerstören würden. Dabei geht es den Aktivisten um den Erhalt unserer Lebensbedingungen. Und Was KFZ angeht, so vernichten diese massiv unsere Lebensgrundlagen.
Ein Heinz Rittermeier aus Bochum meint, dass die Beschädigung von Kulturgüter durch Klimaaktivisten etwas schlimmes wäre, dabei wurden die Bilder erstens nicht beschädigt und zweitens reißt Klimaschänder RWE Kulturgüter für die Tagebaue ab. Etwa den Immerather Dom. Der ist unwiederbringlich von RWE vernichtet worden. Ins gleiche Loch stößt André Baugitte aus Essen, der Zerstörer von Kulturgütern kriminell findet. Ob ihm klar ist, dass er damit RWE meint?
Ein Uwe Lehmann auf Facebook vorverurteilt die Klimaaktivisten als Straftäter, weil ihm deren Handlungen nicht passen, dabei wurde gar kein Kunstwerk beschädigt.
Ein Erhard Kleinschmidt aus Bottrop ist ebenfalls schlecht informiert, denn es wurden keine Kunstwerke beschädigt. Dass er den Klimaprotest dann noch mit der RAF in Verbindung bringen will, lässt erahnen, dass er sich über die Tragweite der Klimaerwärmung nicht im Klaren ist.
Und auch ein Peter Schrader aus Gelsenkirchen findet das die Justiz endlich mal handeln müsste, auch der faselt etwas von beschädigten Kunstwerken.
Ein Kai Herder trollt auf Facebook rum und meint er könnte für die Bevölkerung sprechen. Und eine Peter Brandhofer aus Herne will die direkt als Klimaterroristen bezeichnen, dabei sind Klimaterroristen bekanntlich jene, die das Klima massiv schädigen.

Ein Thomas Scholten aus Bochum outet sich als jemand der von Stromerzeugung keine Ahnung hat und nicht weiß, dass Atomstrom inkl. aller Kosten am teuersten ist. Ähnlich äußert sich ein Georg Kowalski aus Bochum, welche echt glaubt, man würde die AKWeh brauchen.

Ein Matthias Holl aus Essen wirbt mal wieder für AKWeh, die er mit KKW abkürzt, obwohl das bekanntlich für Kohlekraftwerke steht. Wenn ich mich recht entsinne verdient er mit Strahlenschutz sein Geld, hat also offensichtlich finanzielle Interessen daran, andererseits sind Menschen, welche an eine Dunkelflaute glauben meisten nicht auf dem Boden der naturwissenschaftlichen Tatsachen.

Eine Susanne Rapp aus Emailingen versucht die Proteste in China wegen deren Zero-Covid-Strategie mit den Protesten der Quer“denker“ gleichzusetzen, verkennt dabei völlig, dass es in China um Freiheitsberaubung geht, obwohl ein Impfstoff vorhanden ist, während die QD’s wissenschaftliche Fakten ablehnen und sogar gegen Maskenpflicht usw. demonstriert haben. Bei den Demonstrationen in China geht es ums Einsperren rein auf Verdacht bei den QD’s geht es um Egoismus.

Ein Klaus Steines regt sich im Duisburger Lokalteil über das Ordnungsamt auf. Scheinbar sieht er die Bußgelder wegen Falschparken als „Geldmaschine“ und verwendet sogar Begriffe wie „gnadenlose“ und „Geldeintreiber“. Die Buß- und Verwarngelder findet er gar horrende. Dabei wurden m. W. primär die für illegales Rad- und Gehwegparken erheblich angehoben, wenn er also Falschparker ist, würde ich hier ein mangelndes Unrechtsbewusstsein vermuten, denn nicht das Bußgeld ist falsch, sondern der Parkegoismus, welcher andere Menschen an der Nutzung von Geh- und Radwegen hindert.

Ein Michael Sauer meinte bei Facebook scheinbar, dass alles gut wäre, weil ist ja Tradition. Auch Sklaverei war mal Tradition. Auch Menschenopfer waren mal Tradition. Auch Stierkampf ist tierquälende Tradition. Nur weil etwas Tradition ist, ist das nicht automatisch gut oder richtig. Tradition ist Feuerwerk gar nicht so lange und Traditionen kann man auch ändern. Davon abgesehen begründen niedere Beweggründe keine Tradition.

Ein Hans-Joachim Böhme aus Essen meint, man solle sich doch einfach an die Klimaerwärmung anpassen. Er hat wohl keinerlei Ahnung, was eine Klimaerwärmung um einige Grade bedeuten würde. Mal abgesehen, dass wird dann von Millionen von Flüchtlingen überrannt würden, wäre es auch nicht mehr sehr wohnlich hier in NRW in überhitzten Städten. Davon abgesehen kommt es auf jeden Beitrag an, wie auch bereit das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat. Aufgeben und weitermachen wie bisher geht nicht.

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