Lesendenbriefe in der #NRZ XI – #Klimaschutz #Unisex #Verkehrswende

Und wieder einige Lesendenbriefe, die ich so nicht unkommentiert stehen lassen werde. Deshalb kommentiere ich sie hier im Blog.

Ein Wilfried Grunewald aus Wesel ist der Meinung, dass Windräder an Grünen bedenken scheitern würden. Dabei gibt es ausreichend Belege dafür, dass Windenergie primär von Rechten und Konservativen behindert wird.

Ein Maximilian Krajinski aus Emaillingen meckert zum Thema Unisextoiletten und des es eine Ideologie sei, dass es mehr als zwei Geschlechter geben würde. Von einem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht will er nichts wissen, obwohl es Belege gibt, dass Kinder kurz nach der Geburt verstümmelt wurden, weil diese Merkmale von beiden Geschlechtern aufwiesen. Es verwundert mich sehr, dass man derartiges Geschwurbel tatsächlich als Leserinnenbrief veröffentlicht. Als angeblicher Dipl. Phys. sollte man doch annehmen, dass man sich informiert, bevor man etwas äußert und sich nicht ständig mit den gleichen Behauptungen wiederholt, die eher ideologisch erscheinen, als fundiert.

Ein Matthias Holl aus Essen setzt sich mal wieder für Atomkraftwerke ein, nimmt es aber nicht so genau mit Fakten. Erst behauptet er, dass Steinkohle, Braunkohle und Gaskraftwerke alle gleichklimaschädlich wären. Als Beleg führt er Transportwege an, womit er es sich deutlich zu einfach macht. Und dann faselt er etwas von gesicherter Leitung durch AKW und angeblicher Dunkelflaute. Dass die Anlagen an verschiedenen Stellen sich gegenseitig ergänzen und es auch so etwas wie Speicher gibt, lässt er natürlich völlig außer acht. Ebenso vergisst er den Umstand, dass AKW extrem unflexibel sind.

Ein Klaus Hütt aus Kleve meint, tut so als wären dreckige Kohlekraftwerke, als wären diese sauber durch Filter. Dabei wir längst nicht alles in den Filtern abgetrennt und im Gegensatz zu KFZ stoßen Kohlekraftwerke auch Gift wie Quecksilber und radioaktive Substanzen aus, deutlich mehr als ein AKW, wenn es nicht gerade einen GAU hat. Von der Strahlenbelastung sind Kohlekraftwerke gefährlicher, als AKW im Normalbetrieb. Eine angeblicher Dipl.-Ing Heinz Gräwe aus Hünxe scheint ähnlicher Meinung zu sein.

Ein Günter Wollweber aus Essen versteht die Klage des Bauern aus Peru gegen RWE nicht. Tja, eindeutig setzen sechs in Sachen Klimaschutz.

Und in Hinblick auf Parkgebühren äußern sich einige nahezu gleichartig. Da wären ein Jürgen Hainke aus Essen ein Harald Voßkühler aus OB ein Heinz Grabowski aus Bochum und ein Gerd-W. Scholl auch Mülheim. Allen gemeinsam ist ersten der Anspruch auf ein angebliches Recht, was gar nicht existiert „kostenloses“ Parken oder besser gesagt Parken auf Kosten der Allgemeinheit. Es ist längst belegt, dass Parkkundschaft weniger kauft und bummelt, als klimafreundlich angereiste Personen. Und was die immer wieder gerne angeführten Shopping-Center mit „kostenlosen“ Parkplätzen angeht, so gibt es nichts kostenlos. Das Parken zahlt man lediglich versteckt an der Kasse mit, selbst dann wenn man nicht mit dem Auto da ist. übrigens genauso, wie bei allen Supermärkten. Wer parken will, soll dafür gefälligst auch die wirklichen Kosten bezahlen und nicht sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.

Eine Silvia Ochsendorf aus Emailingen ist der Meinung, dass das Nichtwissen bei Autofahrenden nicht so schlimm ist, wie bei Gehenden und Radfahrenden. Dabei sind Auto gefährliche Gegenstände und genau deswegen ist hier besondere Vorsicht und Umsicht geboten. Eigentlich ist es auch Whataboutism, womit sie von der Unkenntnis ablenken möchte.

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