Lesendenbriefe in der #NRZ IX – #Klimaschutz #Verkehrswende

Und wieder einige Lesendenbriefe, die ich so nicht unkommentiert stehen lassen werde. Deshalb kommentiere ich sie hier im Blog.

Den Anfang mach ein Uwe Lehmann aus Facebook, welche zu der Fraktion derer zu gehören scheint, welche die menschengemachte Klimaerwärmung leugnet. So ganz nach dem Motto, dass Klima hat sich schon immer geändert. Ganz offensichtlich faktenleugnend, sodass man sich fragt, wie dieser Text es in eine Zeitung schafft.

Ähnlich kling ein Bernd Ehmke ebenfalls aus Facebook, der meint, dass sich das Klima in den nächsten 80 Jahren nur minimal beeinflussen lassen wird. Damitl iegt er natürlich ebenfalls ziemlich falsch, aber vermutlich ist er so egoistisch, dass er nichts an seinem Lebensstil ändern will. Ist ja viel bequemer, wenn man nichts tun muss für eine noch erträgliche Welt für unser aller Nachfahren.

Ein Ferdinand Bonsen aus Essen empfindet es als Zumutung etwas gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen tun zu müssen. Naja, ich empfinde solchen Egoismus als Zumutung.

Ein Karl Themel aus Mülheim/Ruhr ist der Meinung, dass Atommüllentsorgung durch Transmutation bzw. geeignete Reaktoren möglich wäre. Funfact niemand reißt sich um Atommüll oder hat einen Atommüllentsorgungsreaktor gebaut, obwohl das nun wirklich lukrativ wäre. Deutschland plant immer noch ein Endlager auf Kosten der Allgemeinheit. Ohne jetzt die Details auch nur zu kennen, kann man bereits durch Logik erkennen, dass die Methode einen riesigen Haken haben muss.
Warum deshalb Menschen, die gegen einen Hochrisikotechnologie sind, nun deshalb im Dunkeln sitzen sollten und dabei noch schwitzen entzieht sich meinem Verständnis.

Ein H. J. Krüger aus Dinslaken meint, das neuere Reaktoren nur ein sehr geringes Risiko für eine Katastrophe hätte. Allerdings hat man das auch damals bei den anderen Reaktoren behauptet und die Geschichte hat gezeigt, dass es mehr als ein Unglück in 1 Millionen Jahre gab. Deutlich mehr. Das Risiko ergibt sich immer aus einer Matrix, aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen. Das heißt, die Eintrittswahrscheinlichkeit kann zwar niedrig sein, aber die Auswirkungen sind so immens, dass das Risiko nicht mehr vertretbar ist. Und von einer angeblichen Wundertechnologie, die Atommüll beseitigen soll, wird immer wieder berichtet. Seltsam nur, dass es keinen Reaktor gibt, der so betrieben wird.

Ein Christopher Weßelmann aus Emailingen ist der Meinung man dürfe die Kernenergie nicht als Atomenergie bezeichnen, weil es sonst zu sehr in Richtung Atombombe gerückt werde. Wegen der Begrifflichkeit bin ich noch nie auf die Idee gekommen diesen Zusammenhang herzustellen. Da gibt es genug andere Gründe. Denn ohne AKW gibt es keine Atombombe. Man braucht die Technologie für AKW auch für die Atombombe. Nicht ohne Grund sind Länder mit Atombombe die größten Befürworter von Atombomben.

Ein Matthias Holl aus Essen, behauptet, dass KKW CO2-frei wären. Ich nehme an, dass er Kernkraftwerke und nicht Kohlekraftwerke meint. Die sind definitiv nicht CO2-frei. Weiterhin sind KKW gefährlich und zugleich auch noch extrem teuer. So teuer, dass die KKW sich nicht mal vollständig versichern können.

Ein Ulrich Krause aus Bochum, ist der Meinung, dass Deutschland niemals ausreichend Ökostrom produzieren könne. Wie er wohl darauf kommt.

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