Lesendenbriefe in der #NRZ VI – #Klimaschutz #RWE

Ein Dieter Fröhning aus Wesel, meint das Deutschland nur so wenig ausstoßen würde und deshalb nicht wichtig wäre, dabei vergisst das Produkte, die in Asien hergestellt werden vom CO2-Ausstoß dem dortigen Land zugerechnet werden. Und sanieren kann man das Erdklima nicht, es geht vielmehr darum, dass die Lage sich nicht noch stärker verschlimmert und gerade da braucht es überall Anstrengungen. Wenn NIMBY ist, wird es mehr Katastrophen und mehr Tote geben.

Ein Charly Burmeister aus Kleve behauptet der Golfstrom würde durch Vulkane angetrieben. Und widerspricht er noch den bekannten Fakten, dass die Intensität und Häufigkeit von Extremwettern nicht von der belegbar menschengemachten Klimaerwärmung abhängen würde.
Ich frage mich bei solchen Lesendenbriefen, warum man diese überhaupt abdruckt. Man könnte natürlich argumentieren, dass es nur eine Meinung wäre, aber da hier wissenschaftliche Fakten verleugnet werden, ist das eher die Verbreitung von Fakescience. Dies ist brandgefährlich, weil auf diesem Weg Fehlinformationen zu vielen Menschen transportiert werden, die das vielleicht sogar noch glauben.

Mal wieder eine Karin Nagel aus Moers, die es nicht so mit Fakten hat und die belegbar menschengemachte Klimaerwärmung mit einem „angeblich“ anzweifelt. Wobei ihre Lösung für das Klimaproblem durch weniger Menschen partiell richtig ist, aber erst sehr langfristig wirken würde.

Ein Rainer Kapp aus Duisburg behauptet doch glatt, dass der CO2-Ausstoß bei der Herstellung von Akkus den Nutzen übersteigen würde. Belege für diese seltsame Behauptung liefert natürlich keine.
Besonders drollig wird es dann aber, wenn er individuelle Mobilität mit Auto gleichsetzt, Dabei ist sowohl Gehen, die auch Radfahren individuell.

Bei Lesendenbriefen, wie von einer Claudia Amenda fragt man sich, ob es da ein Trolllobbybüro gibt, was den ganzen Tag nur Lesendenbrief schreibt in der Intention bestimmte Technologien zu fördern bzw. zu blockieren. Etwa angeblich, dass Batterie ineffizient wären und Wasserstoff viel besser, dabei ist Wasserstoff ineffizient, denn er muss ja erst einmal aus Strom gewonnen werden, hat also eine schlechtere Bilanz. Wobei solche Personen ja ohnehin nie eine vollständige Bilanz aufstellen. Etwas für Erdöl von der Förderung bis in den Tank.

Ein Peter Brandhofer aus Herne meint, dass man den Strombedarf nicht mit Photovoltaik und Wind decken könnte, was er natürlich verschweigt ist der Umstand, dass die Energiewende blockiert wird, was den Strom verteuert. Natürlich kann rechnerisch der Strombedarf gedeckt werden, allerdings gibt es Schwankungen, bei der derzeit noch eine ausgleichende Infrastruktur fehlt. Dies liegt natürlich auch daran, dass gewisse Parteien die Energiewende um jeden Preis verzögern und verschleppen damit weiterhin Klimaschänder RWE und andere von Schmutzstrom profitieren können.

Die vorher erwähnte Lügengeschichte über teuren Klimaschutz scheint auch ein Michael Wrazidlo aus Essen zu glauben. Scheinbar ist ihm nicht bekannt, dass Kohle- und Atomstrom viel höher subventionert wird und zugleich das EEG deshalb so teuer ist, weil damit der Strom für die Industrie vergünstigt wird. Ist natürlich geschickt von Lobbykraten gemacht, dass man nur bei Klimaschutzstrom die Rechnung zu sehen, bei den anderen Energien dies in Subventionen zu verstecken. Gibt leider viele Menschen die darauf reinfallen.

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