Leserbriefe in der NRZ III – #Klimakrise #EIKE #Datteln4 #Windenergiehysterie #Energiewende

Und weiter geht es mit seltsamen Lesendenbriefen.

Ein Andreas Czech ist der Meinung das Klimaaktivisten nichts zur Wertschöpfung beitragen. Bin Klimaaktivist und habe Photovoltaik auf dem Dach, speise also Strom ins Netz ein, der auch die Industrie versorgt. Sich für die Gesellschaft einzusetzen hat zudem immer eine Wertschöpfung, die allerdings natürlich nicht ins absurde Wachstumsbild von Weltzerstörenden passt.

Ein Christian Söndgen wiederholt mal wieder die Falschbehauptung die Grünen hätten die Rodung des Hambacher Waldes genehmigt. Fakten finden sich hier.

Ein Bernd Ehmke lehnt Windräder ab, weil sie ihn optisch stören. Bekanntlich das wirkliche Motiv warum insbesondere Conservative die Windenergie ablehnen und mit absurden willkürlichen Abständen bekämpfen. In die gleiche Richtung argumentiert auch ein Rüdiger Meyer aus Mülheim, der wohl der Meinung ist, dass Windräder hässlich wären und man sie deswegen verbieten müsste. Also ich finde Parkplätze und gesteinigte Vorgärten hässlich…

Und mal wieder meldet sich ein Dipl.-Phys. Matthias Holl aus Essen. Natürlich wieder mit Kernkraftwerbung. Teile des Briefes gehen schon in Richtung Beleidigung. Und statt stolz darauf zu sein, was Deutschland erreicht hat bei der Energiewende, wird es kritisiert. Eigentlich nicht verwunderlich, wenn die verfügbaren Informationen suggerieren, dass er in der gauanfälligen Atomenergiebranche arbeitet.

Ein Harald Salloch aus Moers, scheinbar aus der Kohlebranche, will scheinbar nicht erkennen, dass die Verzögerungen beim Windausbau gerade an den Kohlefreunden liegt. Insbesondere jenen aus der Cohleunion.

Ein Klaus Post aus Oberhausen findet, dass Kohle „nur“ zu 30 % an der Stromproduktion beteiligt wäre. Und angeblich wüsste man noch gar nicht wie es danach weitergehen soll. Natürlich Bullshit, denn sämtliche Technologie für danach existiert bereits und steht auch zur Verfügung. Angefangen von Speichern über P2L-Technologien bis hin zu neuen Netzkonzepten.

Ein Heinz-Dieter Czichy findet scheinbar schwafelt davon, dass ohne Datteln 4 unsere Stromversorgung gefährdet wäre, dass ist aber Bullshit, die Stromversorgung wird desto sicherer, je dezentraler diese ist. Außerdem werden natürlich auch hier die negativen Wirkungen des Kohlestrom ausgeblendet. Etwa Waldbrände und Nahrungsprobleme.

Ein Andreas Czech behauptet doch glatt das neueste Technik die Umwelt schützen würde und blendet völlig aus wie wenig Arbeitsplätze klimaschädliche Kohleverstromung bringt und wie viele zum Beispiel Windenergie. Und auch hier wieder jemand, der scheinbar das Märchen wegen der Energiesicherheit der Kohledreckslobby glaubt. Die Krone sehe ich beim Vergleich zwischen Cannabisanbau und Steinkohleverstromung. Keine Ahnung wie man auf die Idee kommt, dass Cannabisanbau schädlicher für die Umwelt ist. Schließlich ist Hanf ein natürlicher Rohstoff mit vielen Anwendungen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Aus der Region, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s