Leserbriefe in der NRZ II – #Klimakrise #EIKE #Windenergiehysterie

Wieder einmal habe ich einige Lesendenbriefe aus der NRZ gesammelt und hier nun kommentiert.
Erstaunliche viele kommen aus Essen, ob die wohl rein zufällig auch bei RWE arbeiten?

Ein Hans Messling-Lins aus Essen regt sich darüber auf, dass der Strom wieder bezahlbar werden sollte und erwähnt im selben Atemzug Datteln. Vielleicht weiß er ja nicht, dass der Land dem Energiekonzern RWE die Braunkohle subventioniert und Photovoltaik deutlich günstiger wäre. Stattdessen werden durch konservative Windenergiehysterie die Windräder verhindert und Photovoltaik würde den Strom erheblich vergünstigen, stattdessen werden Kohlekraftwerke kurz vor dem Ende mit viel Steuergeld beschenkt.

Ins gleiche Horn stößt ein Michael Wrazidlo aus Essen, der behauptet die Energiewende wäre teuer, ineffizient und vollkommen unstruktiert. Mit dem letzten Punkt hat er sicherlich recht. Aber das liegt auch daran, dass einige Parteien kein Interesse an einer beschleunigten Energiewende haben. Diese wo immer möglich sabotieren. Etwa bei den Windenergieabständen. Ich habe Photovoltaik auf dem Dach und freue mich über jede Strompreiserhöhung. Selbst Mietende können PV an ihren Balkon anbringen. Auch die Speicherung in Wasserstoff und Rückumwandlung mit Brennstoffzelle ich längst kein Problem mehr und wird bereits in Japan praktiziert.

Ein Dirk Hoffmann schrieb Per Mail, dass Windräder schlecht für Mensch und Tier wären, natürlich ohne Belege. Möglicherweise ein Fall von conservativer Windenergiehysterie. Und natürlich wird wieder mal ein Untergang dargestellt, der so nie eintreten wird. Aber mnachen ist vielleicht auch nicht zu helfen. Statt eine reale Bedrohung intelligent zu bekämpfen faselt man lieber einen Blackout herbei. Oder halt in diesem Fall drastische Einsparung. Was dieser Michael Hoffmann sicherlich nicht weiß ist der Umstand, dass die Haushalte gar nicht so viel Energie verbrauchen. Eher der Bau selbiger.

Ein Werner Hartmann predigt direkt wieder die Dunkelflaute. Diese Böse aber auch. Angeblich gäbe es nicht mehr viel Möglichkeit für Speicherung. Was für ein Quatsch. Abgesehen von der Möglichkeit von Batterien, gibt es auch chemische Speicherung als Wasserstoff, Methan oder Methanol, was mit hoher Effizienz wieder in Strom verwandelt werden kann. Ganz einfach über Brennstoffzellen.

Völlig absurd wird es in der Leseremail von einem Klaus Wissemann. Er ist gegen den Ausbau von Photovoltaik, weil es derzeit nicht möglich wäre, den Strombedarf sicherzustellen. Natürlich ist das derzeit noch nicht gut mit Einspeisung und Speicherung, weil der Ausbau gebremst wird, statt diesen zu beschleunigen. Das begründet allerdings nicht, warum Kohlekraftwerke nicht schneller abgeschaltet werden können, da mit Brennstoffzellen, Batterien usw. ausreichend Speichertechnologie vorhanden ist, die nur genutzt werden müsste. Bei ausreichenden finanziellem Aufwand könnte Deutschland in weniger als 5 Jahren vollständig kohlefrei sein.

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